Lernen fürs Leben

Bericht von Sarah Bovelet und Sonja Schmidt, Auszubildende im zweiten Lehrjahr

Die Ausbildung bei der IVV zur Immobilienkauffrau und zum Immobilienkaufmann ist sehr umfangreich und vermittelt nicht nur das nötige Grundwissen, sondern auch spezielles Fachwissen, damit die Auszubildenden rundherum auf den Beruf vorbereitet werden. Auch derzeit werden junge Menschen bei der IVV zu Immobilienkaufleuten ausgebildet. Zu ihnen gehören Sarah Bovelet und Sonja Schmidt, die im Folgenden einen Einblick in den Alltag als Auszubildende geben.

Die duale Ausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau ist staatlich anerkannt, dauert drei Jahre und findet in der Berufsschule sowie im Betrieb statt. Immobilienkaufleute beschäftigen sich als Allrounder mit der Immobilienwirtschaft und beraten bei Fragen rund um Haus, Wohnung oder Grundstück. Sie verwalten Immobilien und Grundstücke. Das bedeutet, sie bewirtschaften, vermieten, verpachten und vermitteln Objekte. Natürlich gehören auch Besuche und Besichtigungen der Immobilien vor Ort dazu. Es handelt sich also nicht um einen Beruf, der nur am Schreibtisch stattfindet. Der häufige Kontakt mit Kunden bei Beratungsgesprächen oder Verkaufsverhandlungen fördert die soziale Kompetenz. Zu den Kunden zählen Privatpersonen, Einzelkaufleute, Unternehmen und Organisationen. Es gehört selbstverständlich dazu, dass man sich bereits als Auszubildender intensiv mit dem Immobilienmarkt beschäftigt, um immer auf dem Laufenden zu sein. Nur so lassen sich kundenoptimierte Marketingkonzepte entwickeln. Weitere Voraussetzungen sind Interesse und Kenntnisse im Grundstücksrecht, im Bau- und Mietrecht und im Steuerrecht.

Auf alles vorbereitet
Bei der IVV Immobiliengruppe erhalten Auszubildende einen umfangreichen Überblick der verschiedenen Bereiche. Sie dürfen in alle Abteilungen hinein blicken, angefangen in der Zentrale, um vor allem die Mitarbeiter und die Unternehmensstrukturen kennen zu lernen. Durch das selbständige Lösen von anfangs noch kleineren Aufgaben im Mietteam wird die Routine geschult und durch den wiederkehrenden Kontakt mit Mietern und Eigentümern kann der Auszubildende kompetent und entspannt seinen Arbeitsaufgaben entgegen blicken. Nach einigen Monaten wird der Arbeitsplatz gewechselt. Dann geht es von den allgemeinen Sachbearbeitungstätigkeiten – wie Abrechnungen und Protokollbearbeitung – in den Bereich der Wohnungseigentumsverwaltung(WEG). Hier gibt es die ersten eigenen Aufträge, die nach Absprache und mit Hilfestellung erledigt werden können. Durch die begleitenden Objektbegehungen vor Ort erhalten die Azubis nicht nur Einblicke in die kaufmännischen Tätigkeiten, sondern auch in die Gebäudetechnik. Organisationsarbeiten rund um Eigentümerversammlungen werden dem Auszubildenden ebenfalls übertragen.

Theorie gehört dazu
Die Fächer, die in der Berufsschule unterrichtet werden, sind neben Immobilienwirtschaft, Wirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik auch die kaufmännische Steuerung und Kontrolle (dazu gehört etwa auch Buchführung), Datenverarbeitung und „Business English“. Nach der Ausbildung können die Kaufleute bei Wohnungsbauunternehmen, Bauträgern, Immobilien- und Projektentwicklern, Grundstücks-, Wohnungs- und Vermögensverwaltungen oder bei Immobilienmaklern anfangen. Natürlich können sie an eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung auch eine Weiterbildung zu Immobilienfachwirten, Fachkaufleuten von Wohnungseigentum oder zu Staatlichen Betriebswirten anhängen.

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