Der Glühfaden hat ausgedient

IVV setzt auf Energiesparlampen

Künstliches Licht begleitet uns schon seit mehr als hundert Jahren. Und es soll selbstverständlich auch nicht erlöschen, sondern lediglich „gesünder“ werden. Energiesparlampen verbrauchen weniger Energie als herkömmliche Lampen und schonen dadurch Klima und Geldbeutel. Auch die IVV Immobiliengruppe setzt auf diese moderne Technik.

Die ersten Erfolge erzielte Edison im Jahre 1879. Damals gelang es ihm, eine Glühbirne zwei Tage lang zum Leuchten zu bringen. Im Schnitt leuchtet eine Glühbirne etwa 1.000 Stunden. Nach heutigem Standard ist diese Leistung eindeutig zu gering. Es scheint, als wäre die Ära der Glühfadenlampe langsam vorbei. General Electric, ein von Edison ins Leben gerufenes Unternehmen und Marktführer für Leuchtmittel in den USA, musste starke Einbußen hinnehmen. Werke werden geschlossen, Mitarbeiter entlassen – denn die Nachfrage nach herkömmlichen Lampen nimmt immer weiter ab. Das liegt sicherlich nicht daran, dass der Mensch kein Licht mehr braucht. Vielmehr sind die klimatischen Bedingungen schuld daran, dass sich derzeit ein Wandel im weltweiten Lichtgeschäft vollzieht.

Klimaschutz betrifft uns alle
Im Vergleich ist der Stromverbrauch einer herkömmlichen Glühbirne um ein Vielfaches höher als der einer Energiesparlampe. Glühlampen können gerade einmal drei bis fünf Prozent des verbrauchten Stroms in Licht umwandeln. Im Umkehrschluss bedeutet das: Mindestens 95 Prozent verschwinden als Wärme in der Luft. Energiesparlampen verwandeln dagegen mindestens 25 Prozent des Stroms in Licht. Eine Energiesparlampe mit 18 Watt leuchtet daher genauso hell wie eine 75-Watt-Glühbirne. So kann jeder mit einfachen Mitteln einen Betrag leisten – durch Austauschen der Lichtquellen.
Philips und die Siemens-Tochter Osram sind bekannt für qualitativ hochwertige Produkte. Doch zum Beispiel auch bei Ikea kann man gute Qualität erwerben. Natürlich sind Energiesparlampen in der Anschaffung teurer als Glühbirnen, dafür halten sie aber auch wesentlich länger. Durch eine Energiesparlampe erhöht sich die Leistung von 1.000 Stunden auf mindestens 6.000. Dadurch wird nicht nur Energie, sondern auch Geld gespart.
Allerdings sind Energiesparlampen noch immer mit Vorurteilen behaftet. Zum einen soll bei häufigem An- und Ausschalten die Lebensdauer drastisch verkürzt werden, zum anderen scheint das Licht von Energiesparlampen kalt und weiß. Weitere (Vor-)Urteile: Sie sind teuer, giftig, hässlich und sie flimmern.

Moderne Technik kontra Vorurteile
Die moderne Energiesparlampen-Technologie kann mit solchen Ansichten aufräumen. Natürlich ist es ratsam, in qualitativ hochwertige Lampen zu investieren. Einige Produkte sind mit einem elektronischen Vorschaltgerät und einer Vorheizfunktion ausgestattet, die dafür sorgt, dass den Lampen häufiges An- und Ausschalten nichts mehr ausmacht. Diese kosten in der Anschaffung zwar mehr, sparen aber durch die lange Laufzeit und den geringen Stromverbrauch am Ende auch eine Menge Kosten ein. Das bekannte sterile, blaue Licht lässt sich vermeiden, wenn man beim Kauf auf die Bezeichnung „warmweiß“ oder „extra warmweiß“ achtet. Dann ist die Lichtleistung nicht mehr von derjenigen herkömmlicher Glühbirnen zu unterscheiden.
Energiesparlampen enthalten geringe Mengen von Quecksilber (daher dürfen sie auch nicht in den normalen Hausmüll entsorgt werden). Das macht sie aber noch lange nicht giftig. Im Vergleich zu einem Fieberthermometer ist die Quecksilbermenge minimal und tritt nur aus, falls die Lampe zerbricht. In diesem Fall entfernt man die Scherben am besten mit einem Staubsauger und lüftet den Raum gut durch.

Die letzten Stunden der Glühfadenlampe
Auch die IVV Immobiliengruppe setzt auf fortschrittliche Technik und Energiesparlampen. Herbert Blatzheim, geschäftsführender Gesellschafter: „Wir wollen Energie sparen und das Klima schützen. Daher werden ab sofort und wo immer es möglich ist in allen von uns verwalteten Objekten Energiesparlampen oder Halogenlampen in Glühlampenform eingesetzt. Herkömmliche Glühlampen verwenden wir nur noch ausnahmsweise.“

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