Tipps zum Müll - Mülltrennung und Müllvermeidung

Müll vermeiden lautet das Gebot der Stunde. Denn Müll, der gar nicht erst entsteht, braucht auch nicht entsorgt zu werden. Bereits beim Einkauf ist darauf zu achten, keinen potenziellen Abfall, wie zum Beispiel Verpackungen, mitzunehmen. Zu Hause dann ist es sinnvoll, den angefallenen Müll fachgerecht zu trennen, um den Abfallentsorgungskonzepten der jeweiligen Stadt oder Gemeinde Rechnung zu tragen.

Mülltrennung
Mit einem Bestand von ca. 20.100 verwalteten Einheiten ist das Thema Müll für die dynamisch wachsende IVV im Sinne ihrer Kunden äußerst wichtig. Die Hausverwaltung sieht sich in der Verantwortung für die ordnungsgemäße Entsorgung von Unmengen von Abfall, die täglich anfallen. Analog zu den lokalen Konzepten werden in der Regel die folgenden Möglichkeiten zur Mülltrennung angeboten:

  • Gelbe Tonne: Alle Verpackungen mit dem „Grünen Punkt“ von „Duales System Deutschland (DSD)“: Kunststoffe wie Joghurtbecher, Getränkepackungen wie Tetra Pak, Aluminium- und Weißblechdosen.
  • Graue oder schwarze Tonne/Container: Restmüll, Kehricht, Staubsaugerbeutel, Hygieneartikel, Einwegwindeln, Spiegel- und Scheibenglas etc.
  • Blaue Tonne oder Altpapiercontainer: Zeitungen, Kataloge, Pappe, Papier etc.
  • Glascontainer: Flaschen und Gläser, getrennt nach den Farben Weiß, Grün und Braun.
  • Sondermüll und schadstoffhaltige Abfälle: z. B. Medikamente, Farben und Lacke, Batterien, Haushaltsreiniger und Elektroschrott. Sie sind bei speziell ausgewiesenen Sammelstellen abzugeben.

Für das Erscheinungsbild einer Wohnanlage ist es zwingend notwendig, Müllplätze und Container sowie deren Umfeld sauber zu halten – auch aus hygienischen Gründen. Ein korrektes Trennen kann die Menge des Restmülls bis zu 50 Prozent reduzieren. Dies wiederum kann zu Einsparungen bei der Müllgebühr führen oder zu einer Umstellung auf längere Fristen bei der Müllabfuhr.

Müllvermeidung
Bringt eine Mülltrennung schon viel, so ist es noch besser, kaum Abfall zu produzieren. Dabei sind die folgenden Tipps zu beachten:

  • Meiden Sie Kunststoffverpackungen: Gemischte Kunststoffabfälle sind derzeit nicht wirtschaftlich und umweltschonend wiederzuverwerten.
  • Kaufen Sie Getränke nur in Mehrwegflaschen: Einwegverpackungen für Getränke machen den größten Anteil des Verpackungsmülls aus. Es gibt mittlerweile für alle Getränke, einschließlich Milch und Wein, Pfandsysteme.
  • Nehmen Sie wiederbefüllbare Gefäße mit zu Ihrem Einkauf: z. B. Eierkartons, Gefrierboxen für Fleisch, das Sie sowieso einfrieren wollen.
  • Meiden Sie mehrfach verpackte Produkte: Das Abfallvolumen wird ohne Nutzen vergrößert und täuscht nur Warenvolumen vor.
  • Nehmen Sie zum Einkauf Taschen oder Körbe mit: Sie vermeiden Plastiktüten, die Sie auch noch bezahlen müssen.
  • Kaufen Sie „lose“ ein: z. B. Obst, Gemüse, Fleisch, Aufschnitt, Brot und Kuchen. Abgepackte und verschweißte Ware verursacht nur Abfall; außerdem können Sie Frische und Aroma nicht überprüfen.
  • Vermeiden Sie Miniportionen: In der Relation zum Inhalt sind diese besonders abfallträchtig, bevorzugen Sie Großgebinde.
  • Meiden Sie Aluminiumverpackungen: Die Recyclingmöglichkeiten sind sehr begrenzt.

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