Niederlassung in Wiesbaden gegründet
IVV Immobiliengruppe auf Expansionskurs
Am 1. Januar 2010 hat die IVV Immobiliengruppe die angestammten rheinischen Landesgrenzen unwiderruflich überschritten und in Wiesbaden ein Büro zur Bearbeitung und Betreuung der Rhein-Main-Region eröffnet. In einem ersten Schritt übernimmt sie die Mietverwaltung von rund 700 Wohnungseinheiten eines Immobilienfonds.
Mit diesem Schritt in einen der bedeutendsten Wirtschaftsräume Europas unterstreicht die IVV Immobiliengruppe ihren seit vielen Jahren positiven Geschäftsverlauf und ihre Ambitionen auf ein gesundes Wachstum. „Aufgrund der Stärke und der Leistungskraft unseres Unternehmens rechne ich in einem vernünftigen Rahmen mit einem weiteren sukzessiven Ausbau unseres Geschäftes“, so der geschäftsführende Gesellschafter Herbert Blatzheim.
Die Leitung der neuen Niederlassung in Wiesbaden übernimmt Richard Kilian. Er verfügt bereits über Erfahrung in einer solchen Position und wird von der langjährigen IVV-Mitarbeiterin Ilona Haase unterstützt. Das Büro befindet sich in der Parkstraße 71-73 in 65191 Wiesbaden und ist zu erreichen unter Telefon 06 11/2 38 47 68 und Telefax 06 11/2 38 49 35; die E-Mail-Adresse lautet: wiesbaden[at]ivv-immobilien.de.
Vor mehr als 25 Jahren von Herbert Blatzheim gegründet, betreut und managt die IVV Immobiliengruppe mit Hauptsitz in Troisdorf bei Köln mit über 50 Mitarbeitern mehr als 12.000 Haus- und Wohnungseinheiten sowie 400 weitere Objekte. Zu der Unternehmensgruppe gehören die IVV Mietservice GmbH, die IVV Immobilienverwaltung GmbH und die WEKÖ Haus- und Grundstücksverwaltung.
Wohnungsmarkt Rhein-Main
Mietwohnungen knapp – Neubau unwirtschaftlich
Privathaushalte werden 2010 finanziell zunehmend weniger belastbar sein. Potenzielle Käufer von Eigentumswohnungen wichen daher zunächst auf gebrauchte Immobilien, dann aber auf die Mietmärkte aus, so das Institut für Innovatives Wohnen in seiner breit angelegten Wohnmarktanalyse. Langfristig bindende Kaufentscheidungen würden in einem größer werdenden Umfang verschoben. Ein Indikator dafür sei das Schalten von Anzeigen in den einschlägigen Internetportalen über einen immer längeren Zeitraum. Das Angebot von Mietwohnungen hinke der Nachfrage weit hinterher. Kein Wunder, so die Experten, denn ein kostendeckender Wohnungsneubau sei bei einem Mietpreis von durchschnittlich neun Euro pro Quadratmeter im Rhein-Main-Gebiet wirtschaftlich nicht darstellbar.
Mit einem Mietpreis von durchschnittlich 12,82 Euro je Quadratmeter für eine Neubauwohnung führt Frankfurt die Statistik an, gefolgt von Bad Homburg mit 12,45 Euro und Kelkheim mit 12,10 Euro. Für gebrauchte Wohnungen zahlt man in Frankfurt 10,76 Euro pro Quadratmeter, in Bad Soden 9,61 Euro und in Wiesbaden 8,17 Euro.
Von Frankfurt aus entwickelt sich der Wohnungsmarkt stark in Richtung Nordwesten zum Taunus hin. Weitere Zentren bilden sich um Wiesbaden und Darmstadt sowie um Langen und Rüdesheim.



Ausgabe 15 (3900kB)